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September 2020
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Viertklässler sind begeistert von der IGS Bodenfelde – “Schlagzeugspielen ist voll cool.”

Dieses Jahr fand die Informationswoche unserer Schule für Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen und deren Eltern in der Woche vom 20. bis 24. März 2017 statt. In mehreren Veranstaltungen bot die IGS Interessierten die Möglichkeit, sich über das System Integrierte Gesamtschule im Allgemeinen und die Schule in Bodenfelde im Detail zu informieren.

An zwei Tagen konnten die Grundschulkinder mit ihren Eltern an einem Kennenlern-Essen der Mensa teilnehmen. Am Montag kamen mehr Besucher als angemeldet waren. Doch dem Küchenpersonal gelang es durch flexibles Reagieren, alle Anwesenden zu verköstigen. Im Anschluss nutzten sehr viele Eltern die Chance, sich die Gesamtschule von Michael Panchyrz, dem stellvertretenden Schulleiter, bei einer Führung durch die Gebäude zeigen und erklären zu lassen.

Den am Dienstagabend eingeladenen Eltern stellten die Verantwortlichen in einem eineinhalbstündigen Vortrag die Arbeitsweise und Zielsetzung der IGS Bodenfelde vor. In der gut besuchten Veranstaltung erfuhren die Anwesenden durch Schulleiter Andreas Heinrich und Helge Heise, Mitglied der kollegialen Schulleitung, die wesentlichen Unterschiede in der pädagogischen Ausrichtung und Arbeitsweise einer Integrierten Gesamtschule im Vergleich zu anderen Schulformen. Zum Ende des Abends wurden dann alle offen gebliebenen Fragen beantwortet.

Den Abschluss und eine Art Höhepunkt dieser Woche bildeten wieder  die Schnuppertage für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen. Von der zweiten bis zur fünften Stunde lernten die Kinder in zahlreichen kurzen Unterrichtssequenzen, dem sogenannten Schnupperunterricht, die Arbeitsweise der IGS ganz praktisch kennen. Gleich bei der Ankunft erhielt jeder Teilnehmer von einem der betreuenden Schüler einen Button der Schule, auf dem er seinen eigenen Namen eintragen konnte. In Kleingruppen wurden die jungen Besucher dann von Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs den ganzen Vormittag begleitet.

Katharina Lenck verführte die Kleinen kulinarisch in der Schulküche zum Hotdog-Essen. Die Herausforderung, das Brötchen nicht gänzlich durchzuschneiden, gelang den meisten auf Anhieb. Nur wenigen Schülern kullerte das heiße Würstchen vom Teller.

Im Biologieraum ermöglichte Hagen Schweitzer den Schülern hingegen einen spannenden Einblick in die Welt kleinster Lebewesen. Unter den Mikroskopen warteten schon winzige Würmer aus dem hauseigenen Schulteich auf die Besucher. Klar, dass so mancher Schüler aufjuchzte: “Cool, da ringeln sich die Würmer ja übereinander.”

 

Im großen Werkraum hatte Reinhard Papesch verschiedene Basteleien vorbereitet. Die Schüler fertigten Tiere aus mehreren Holzteilen, die tatsächlich Ähnlichkeit mit der Natur aufwiesen. Und sie durften die beeindruckenden Bohrmaschinen benutzen, um schon fast meisterlich diverse Bohrungen zu setzen.

“Herr Beidinger, darf ich dann auch in der Rockband mitspielen?” Das war eine der häufigsten Fragen, die Musiklehrer Eugen Beidinger beantworten musste. Er hatte die Viertklässler derart mit seinem Musikprogramm beeindruckt, dass vielen Schülern klar wurde: “Da mache ich mit.”

 

Und am Ende des Tages wurden die durchweg begeisterten Viertklässler schließlich mit einem Legostein beschenkt, auf dem der eigene Name eingraviert war.

Die verantwortliche Jahrgangsleiterin für den kommenden fünften Jahrgang, Sigrid Düsterloh war zum Ende der Woche dann sehr begeistert, mit wie viel Freude und Elan die Kinder diese Schnuppertage genutzt hatten. Das Kollegium der Gesamtschule freute sich wie jedes Jahr darüber, dass einige Grundschulen einen Schnuppertag als außerschulische Tagesveranstaltung genutzt hatten. Aber auch das Interesse der vielen einzelnen, von den Eltern gebrachten Schülern lässt die gesamte Lehrerschaft der Gesamtschule weiterhin zuversichtlich in die Zukunft sehen.