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Non scholae, sed vitae discimus – Ein Schultag im Leben eines römischen Kindes

„Rechnen mit Buchstaben? Wie soll das denn gehen?“, fragten die Sechstklässler ungläubig. „Keine Angst“, beruhigte Klassenlehrer Fred Stöhr seine Schüler, „ich erkläre es euch gleich.“ Und so begann eine spannende Mathematikstunde in der 6c.

Magister Fred Stöhr hatte einen interessanten, fächerübergreifenden Projekttag für seine Klasse geplant. Einen Tag lang konnten sie den Schulalltag als Kinder im Alten Rom erleben. Zunächst durften sie ihre Schulbekleidung herstellen. Für viele sollte es ein aufregendes Erlebnis werden, die weißen Stoffteile so zusammenzunähen, dass oben der Kopf und beidseitig die Arme durchpassten. In die Tunika und mit einer Kordel als Gürtel gekleidet, frühstückten die Schüler anschließend erst einmal typisch römisch. Sie genossen Fladenbrot, Olivenöl zum Eintunken, Hönig zum Süßen und Wasser.

Für den römischen Schulalltag hielt Fred Stöhr eine weitere Überraschung parat. Er hatte spezielle Schreibtafeln vorbereitet, auf denen seine Schüler mit einem Griffel ihre Antworten eintragen, korrigieren und auch wieder löschen konnten.

Und so schrieben die Sechstklässler endlich die römischen Zahlzeichen, addierten und multiplizierten sogar bis in den Tausenderbereich. Danach erkundeten sie die lateinische Sprache, schrieben und lernten verschiedenste Vokabeln wie murus, fenestra und moneta. Spannend wurde es auch, als die Schüler gemeinsam Phädrusfabeln lasen und versuchten, die entsprechenden Lehren herauszufinden. Und da es in der heutigen Schule nicht mehr ganz so streng zugeht wie im Alten Rom, beendeten die pueri und puellae ihren ereignisreichen Schultag mit einer Reihe von Spielen wie dem Orca-, Delta- und Fünfsteinspiel.

Und nach diesem Schulalltag waren die Schüler sich einig: “Hier, an unserer Schule lernen wir fürs Leben. Und es hat riesigen Spaß gemacht. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Projekt.”