Am Mittwoch, den 02. März 2015, fuhren wir um 8:30 Uhr von der Heinrich-Roth Gesamtschule in Richtung Baunatal mit dem Ziel, das VW Werk zu erkunden. Diese Fahrt dient als Vorbereitung für unser Betriebspraktikum und wurde deshalb von unserer Jahrgangsleiterin Frau Düsterloh organisiert.
Pünktlich um 10 Uhr sind wir dort angekommen. Aus Sicherheitsgründen mussten wir unsere Taschen und Handys im Bus lassen. Um 10:20 Uhr begann unsere Führung. Zuerst wurden wir in eine Art „Kino-Saal“ geführt, wo uns ein Film gezeigt wurde. In diesem kurzen Film erhielten wir einige Fakten über den Großkonzern VW. Das Werk in Kassel hat 16.000 Beschäftigte und das Gelände ist so groß wie 200 Fußballfelder. Hier werden Getriebe und Abgasanlagen hergestellt. VW hat fast überall auf der Welt eigene Betriebe. Viele weitere Automarken, wie z.B. Porsche oder Skoda, gehören zum VW-Konzern.
Danach wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und die eigentliche Führung durch die Produktionshallen begann. Jeder von uns bekam eine Art Headset, worüber wir unseren Gruppenleiter gehört haben, da wir sonst wegen des Lärms in den Hallen nichts verstanden hätten.
Wir sind insgesamt durch 3 Produktionshallen und durch die VW-Akademie, wo die Azubis ihre Ausbildung machen, gelaufen. In der Akademie durften wir noch einige Auszubildende befragen und wir bekamen einen Einblick, was sie dort machen. Nach etwa einer Stunde haben wir die Produktionshallen mit den verschiedenen Montagebändern wieder verlassen.
Zuletzt zeigte uns der Ausbildungsleiter noch einen Film über die Ausbildung bei VW in Baunatal. Es gibt dort knapp 300 Auszubildende, verteilt auf 9 Ausbildungsberufe. Uns wurden diese verschiedenen Ausbildungsberufe vorgestellt und erklärt, welche Voraussetzungen man braucht bzw. was für Aufgaben man hat.
Um 12:30 Uhr haben wir dann das VW Gelände mit unserem Doppeldecker-Bus verlassen. Auf dem Weg zurück nach Bodenfelde legten wir eine Rast bei MC-Donalds ein – auch ein Großkonzern! Um 15:15 Uhr waren wir wieder an der Heinrich-Roth Gesamtschule. Dort endete dann die Fahrt, die uns Schüler sehr zum Staunen gebracht hat, wie „so ein großes Werk“ überhaupt organisiert werden kann.
Text von Miklas Henne, Klasse 9b