„Das ist aber eng hier!“ und „Waren die Menschen wirklich so klein?“  Die 5.-Klässler unserer Schule erlebten im Freizeitmuseum Oerlinghausen hautnah, wie das Leben in der Steinzeit war.

Zunächst bekamen sie eine Führung durch die Wohnstätten der Steinzeitmenschen und staunten, was die Menschen damals schon alles konnten. Auch Schweine, die ganz anders aussahen als unsere heutigen, konnten sie bewundern.Danach durfte jeder Schüler einen Workshop wählen. Man konnte gemeinsam mit Frau Düsterloh und Frau Meissner zum Brotbacken und Tonperlen brennen gehen oder mit Herrn Krummel und Herrn Beidinger verschiedene Jagdtechniken erlernen.

Puh, das war anstrengend! Wer in der Steinzeit Brot essen wollte, der musste zunächst mühsam mit Hilfe von Steinen das Korn zu Mehl mahlen. Dann wurde das Mehl mit Wasser und Salz zu einem Teig geknetet. Zuletzt konnte jeder Schüler sein eigenes Brot auf der heißen Glut backen.

Ganz warm schmeckte es prima. Die selbstgemachten Tonperlen wurden ebenfalls in der Glut gebrannt und durften als Souvenir mit nach Hause genommen werden.

Auch die Gruppe, die Jagdtechniken übte, war sehr zufrieden. Immerhin hatten einige Schüler ein aufgestelltes Schwein aus Kunststoff sogar schon mit Pfeil und Bogen erlegt.

Nach der Veranstaltung lobten die Museumspädagogen die Schüler. „Wir haben selten so junge Schüler, die schon so viel über die Steinzeit wissen und mit so viel Begeisterung bei der Sache sind.“

Das Thema Steinzeit wurde in den letzten Wochen intensiv in mehreren Fächern behandelt. Die Schüler hatten z.B. schon selber großflächige Höhlenmalereien erstellt. Zum Abschluss des Projekts Steinzeit fuhren nun alle gemeinsam ins Freilichtmuseum.

„Es ist wichtig, dass die Schüler nicht nur aus Büchern, Filmen oder am Computer lernen, sondern die Dinge selber sehen, anfassen und ausprobieren dürfen“, sagte die Jahrgangsleiterin Frau Düsterloh. „Lernen mit allen Sinnen“, heißt es an unserer IGS!