Knapper ging es nicht. Beim diesjährigen Lesewettbewerb ging es äußerst spannend zu. Nach der ersten Leserunde lagen die vier Sechstklässler mit ihren Punkten eng beieinander. Klar, denn sie hatten sich als Klassensieger emsig auf ihren Text aus der Lektüre „Paul Vier und die Schröders“ von Andreas Steinhöfel vorbereitet. Mit witziger Mimik und einladenden Gesten berichteten sie unterhaltsam von den spießigen „Ulmenstraßenbewohnern“ und den Unruhe stiftenden Schröder-Kindern.

In der zweiten Runde lasen die Schüler dann aus dem ihnen unbekannten Buch „Oberschnüffler Oswald“ von Christian Bieniek vor. Der vierbeinige und zugleich schlauste Detektiv der Stadt, Oswald, frisst ja eigentlich am liebsten Currywurst. Aber wenn seine zweibeinigen Detektivclub-Freunde Hilfe brauchen, jagt er selbst bei größter Hitze durch die Stadt. Bieniek erzählt diese spannende und witzige Geschichte in einer modernen und zeitgemäßen Sprache, wie sie unsere Kinder heute sprechen, ohne dabei ins Vulgäre abzugleiten.

Und nach dieser Leserunde hatte die sechsköpfige Schülerjury ihr Urteil gefunden.

Merle Elgnowski (6a) war die Siegerin des Wettbewerbs und wird die Gesamtschule dann in der nächsten Runde auf Kreisebene vertreten. Auf den Plätzen folgten Vanessa Göcke (6a), Zoe Andrä (6b) und Marek Wilk (6b).

Sowohl Jahrgangsleiterin Sigrid Düsterloh und Fachlehrer Helge Heise lobten den engagierten Einsatz der Sechstklässler beim Lesewettbewerb und zeichneten die Schüler mit einem Geschenk aus. Sie betonten zudem, dass die Schülerjury ehrlich und sachgerecht die Leistungen ihrer Mitschüler beurteilt habe.

Unter dem stürmischen Beifall des sechsten Jahrganges wünschten sie Merle Elgnowski viel Erfolg in der nächsten Runde.