IMG_3841Gemeinsam mit einem Sportkurs vom Gymnasium Uslar fuhren 17 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roth-Gesamtschule mit 2 Lehrkräften nach Schwendau in Österreich. Seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 wurde in einer Ski-AG 2 Stunden pro Woche mit viel Spaß, Schweiß und Muskelkater die Grundlage für die anstrengende Skiwoche geschaffen. In der Sporthalle übten alle gemeinsam z.B. die Abfahrtshocke, den Schneepflug, das Wedeln und das Schleppliftfahren.

Am ersten Skitag ging es mit der Penkenbahn von Mayrhofen aus ins Skigebiet „Zillertal 3000“, einem Zusammenschluss der Skigebiete „Horberg“, „Penken“, „Rastkogel“ und „Eggalm“. Nach den ersten Steh-, Geh- und Fahrversuchen wurden die Bodenfelder Skifahrer in 2 Gruppen aufgeteilt, in denen in den folgenden Tagen die Skischulung stattfand. Unter Leitung der Sportlehrer Thomas Geise und Uwe Landskron lernten die Schüler verschiedene Schwungformen vom Pflugbogen bis hin zum eleganten Wedeln und zum Renncarven. Anfangs wurde auf blauen, leichten Pisten geübt. Nach ein paar Tagen fühlten sich alle bereits auf den mittelschweren, roten Hängen wohl. Morgens ging es immer schon früh auf den Berg, um nach einer kurzen Aufwärmgymnastik unberührten Neuschnee durchpflügen zu können.

Als wichtigstes Motto der Skiwoche galt: „Fallen ist erlaubt, liegen bleiben nicht“. Trotz zum Teil heftiger Stürze mit umher fliegenden Skiern, unfreiwilligen Luftrollen, Umfahren von Mitschülern oder Begrenzungsschildern, Auffahren auf Felsbrocken und vielen ungewollten Fallübungen im Tiefschnee, haben sich alle Schüler an das Motto halten können. Am vorletzten Tag bezwang eine Gruppe mutiger Schüler die berühmte Harakiri-Abfahrt. Diese Piste ist mit 78% Gefälle die steilste in Österreich. Andere verglichen Ihr Können auf Brettern beim Rennen auf einer Riesenslalomstrecke mit Zeitmessung.

Ganz besonders beeindruckend für Schüler und Lehrer war der letzte Tag in den Bergen. Auf dem Programm stand die Fahrt zum nahe gelegenen Hintertuxer Gletscher. Bei schönstem Wetter genossen die IGS-Skifahrer neben dem Carven auf über 3000m Höhe das herrliche Bergpanorama von der Aussichtsplattform über dem ewigen Eis. Als perfekter Abschluss des Tages und damit der gesamten Skiwoche wurde gemeinsam die Talabfahrt durch die „Schwarze Pfanne“ bewältigt.

Nach einer Woche Skilaufen pur ging es dann am Abend wieder Richtung Deutschland. Und bei der Schlussbetrachtung auf dem Heimweg im Bus waren sich Schüler und Lehrer völlig einig: “Es war eine anstrengende Ski – AG, aber es war jeden Schweißtropfen wert, denn es hat sehr viel Spaß gemacht.” Und natürlich wollen ab August alle wieder bei der nächsten Arbeitsgemeinschaft mitmachen, um auch an der 2. Skiwoche der Heinrich-Roth-Gesamtschule teilnehmen zu können.