„Frau Lenck, können wir dann später auch so richtig kochen, Spaghetti und Tomatensoße?“, fragten viele Viertklässler begeistert, als sie in der umfangreich ausgestatteten Schulküche der Gesamtschule leckere Obstspieße mit verschiedensten Sorten zubereiten. „Na klar, kein Problem“, lachte Frau Lenck. „Zuerst die ganz einfachen Gerichte, aber dann gibt es auch ein 3-Gang-Menü. Aber jetzt konzentriert euch bitte auf eure Finger, denn unsere Messer sind scharf.“  Die Herausforderung, das Obst fachgerecht in gleichgroße Stückchen zu schneiden und aufzuspießen, gelingt den meisten dann auch auf Anhieb, ohne sich in die kleinen flinken Finger zu schneiden.

Für die Präsentationswoche vom 13.-17. Februar 2020 hatten die Lehrkräfte ein vielfältiges Programm zusammengestellt, um die zukünftigen Fünftklässler und ihre Eltern über das Bildungs- und Freizeitangebot und vor allem die Vorzüge der Gesamtschule zu informieren und zu überzeugen.

Den Abschluss und zugleich den Höhepunkt dieser Woche bildeten wie immer die Schnuppertage für die Schüler der vierten Klassen. Von der zweiten bis zur fünften Stunde lernten die Kinder in zahlreichen kurzen Unterrichtssequenzen, dem sogenannten Schnupperunterricht, die Arbeitsweise der IGS ganz praktisch kennen. Zuvor hatte sie Herr Heinrich herzlich begrüßt und ihnen viel Spaß und Freude beim Entdecken der „Schule für alle Kinder“ gewünscht.

So beeindruckte Herr Beidinger die Viertklässler derart mit seinem Musikprogramm, dass viele Schülern fragen: “Herr Beidinger, können wir dann auch in Ihrer Rockband mitspielen?” „Ja sicher, ich freue mich auf euch“, stimmte Beidinger ihnen zu. „Und bei unserem jährlichen Kulturprogramm könnt ihr dann auf der Bühne vor großem Publikum spielen und euch beweisen.“ Da ist allen klar: „Cool, da machen wir mit.”

Im Chemieraum ermöglichte Frau Otto den Schülern hingegen einen spannenden Einblick in die Welt des Feuers und geheimnisvoller Flüssigkeiten. Klar, dass so mancher Schüler aufjuchzt: “Cool, ich finde das Experimentieren mit Feuer immer spannend.”

Im großen Werkraum hatte Herr Kaya verschiedene Holzarbeiten vorbereitet. Die Schüler fertigten u. a. Holzfiguren und Segelgleiter, die tatsächlich ihre Prüfung bestanden. Und begeistert nutzten sie die beeindruckenden Bohrmaschinen und bohrten schon fast meisterlich.

Köpfchen und Mut zum Experimentieren brauchten die Viertklässler auch bei Frau Urbat. Sie präsentierte den Schülern die englische Sprache im perfekt ausgestatteten Multi – Media – Lab. Während es bei dem einen noch holperte, klangen die ersten kurzen Sätze bei anderen doch schon durchaus verständlich.

Herr Geise, Jahrgangsleiter des kommenden 5. Jahrgangs, und alle anderen Lehrkräfte waren am Freitag dann auch erfreut, mit wie viel Freude und Elan die Kinder diese Gelegenheit der Schulerkundung genutzt und ihre Begeisterung geäußert hatten.

Zusammenfassend gilt: „Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit integrativem Unterricht findet offensichtlich immer wieder Interesse, Anerkennung und Zulauf. ‚Eine Schule für alle Kinder’ ist nicht nur Theorie, sondern immer wieder praktisch gelebter und erfolgreicher Schulalltag an unserer Schule.”