DSC_0103_bearbeitet“Herr Beidinger, kann ich dann auch in der Rockband mitspielen?” das war eine der häufigsten Fragen, die Musiklehrer Eugen Beidinger beantworten musste. In der Präsentationswoche der Heinrich-Roth-Gesamtschule Bodenfelde (IGS) hatte er die Viertklässler derart mit seinem Musikprogramm beeindruckt, dass vielen Schülern klar wurde: “Da mache ich mit.”

In der Woche vom 11.-15. Januar 2016 informierten sich interessierte Eltern und über 130 Schüler ausgiebig über das Bildungs- und Freizeitangebot an der Bodenfelder Gesamtschule.Den Abschluss und eine Art Höhepunkt dieser Woche bildeten wie immer die Schnuppertage für die Schüler der vierten Klassen. Von der zweiten bis zur fünften Stunde lernten die Kinder in zahlreichen kurzen Unterrichtssequenzen, dem sogenannten Schnupperunterricht, die Arbeitsweise der IGS ganz praktisch kennen. Herzlich begrüßt wurden sie zuvor vom zukünftigen Schulleiter der IGS, Andreas Heinrich. Er wünschte den Kindern viel Spaß und Freude beim Entdecken seiner Schule.

DSC_0117_bearbeitetKatharina Lenck verführte die Kleinen kulinarisch in der Schulküche zum Hotdog-Essen. Die Herausforderung, das Brötchen nicht gänzlich durchzuschneiden, gelang den meisten auf Anhieb. Nur wenigen Schülern kullerte das heiße Würstchen vom Teller.

Im Biologieraum ermöglichte Hagen Schweitzer den Schülern hingegen einen spannenden Einblick in die Welt kleinster Lebewesen. Unter den Mikroskopen warteten schon winzige Würmer aus dem hauseigenen Schulteich auf die Besucher. Klar, dass so mancher Schüler aufjuchzte: “Cool, da ringeln sich die Würmer ja übereinander.”DSC_0047_bearbeitet

Im großen Werkraum hatten Kai Notholt und Reinhard Papesch verschiedene Basteleien vorbereitet. Die Schüler fertigten u. a. Segelgleiter, die tatsächlich ihre Prüfung bestanden. Und sie durften die beeindruckenden Bohrmaschinen benutzen, um schon fast meisterlich diverse Bohrungen zu setzen.

Köpfchen und Mut zum Experimentieren waren auch bei Melanie Otto und Maren Götz gefragt. Sie stellten den Schülern die lateinische und französische Sprache vor. Während es bei dem einen noch holperte, klangen die ersten kurzen Sätze bei anderen doch schon durchaus verständlich.

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Sylvia Gent-Heinrich, verantwortlich für den kommenden fünften Jahrgang, und die praktizierenden Lehrkräfte waren am Freitag dann auch erfreut, mit wie viel Freude und Elan die Kinder diese Gelegenheit der Schulerkundung genutzt und ihre Begeisterung geäußert hatten.

Als Ergebnis lässt sich zusammenfassen: „Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit integrativem Unterricht findet offensichtlich immer wieder Interesse, Anerkennung und Zulauf. ‚Eine Schule für alle Kinder’ ist nicht nur Theorie, sondern praktisch gelebter und erfolgreicher Schulalltag an der Heinrich-Roth-Gesamtschule.”