“Herr Beidinger, können wir dann auch in Ihrer Rockband mitspielen?”

Das war eine der häufigsten Fragen, die Musiklehrer Eugen Beidinger beantworten musste: „Na klar, ich freue mich auf euch.“ In der Präsentationswoche unserer Schule hatte er die Viertklässler derart mit seinem Musikprogramm beeindruckt, dass vielen Schülern klar wurde: “Da machen wir mit.”

In der Woche vom 12.-16. Februar 2018 informierten sich viele interessierte Eltern und über 140 Schüler ausgiebig über das Bildungs- und Freizeitangebot an unserer Gesamtschule.

Den Abschluss und zugleich den Höhepunkt dieser Woche bildeten wie immer die Schnuppertage für die Schüler der vierten Klassen. Von der zweiten bis zur fünften Stunde lernten die Kinder in zahlreichen kurzen Unterrichtssequenzen, dem sogenannten Schnupperunterricht, die Arbeitsweise der IGS ganz praktisch kennen. Zuvor hatte sie der Schulleiter Andreas Heinrich herzlich begrüßt und ihnen viel Spaß und Freude beim Entdecken der „Schule für alle Kinder“ gewünscht.

Katharina Lenck forderte die Kleinen kulinarisch in der Schulküche. Obstspieße sollten zubereitet werden. Die Herausforderung, das Obst fachgerecht in gleichgroße Stückchen zu schneiden, gelang den meisten auf Anhieb.

Im Biologieraum ermöglichte der Didaktische Leiter Hagen Schweitzer den Schülern hingegen einen spannenden Einblick in die Welt kleinster Lebewesen. Unter den Mikroskopen warteten schon winzige Würmer aus dem hauseigenen Schulteich auf die Besucher. Klar, dass so mancher Schüler aufjuchzte: “Cool, da krabbeln die Würmer ja sogar übereinander.”

Im großen Werkraum hatten Fachbereichsleiter Reinhard Papesch und Kai Notholt verschiedene Holzarbeiten vorbereitet. Die Schüler fertigten u. a. Holzfiguren und Segelgleiter, die tatsächlich ihre Prüfung bestanden. Und begeistert benutzten sie die beeindruckenden Bohrmaschinen und bohrten schon fast meisterlich.

Köpfchen und Mut zum Experimentieren brauchten die Viertklässler auch bei Anne Paddags. Sie präsentierte den Schülern die englische Sprache im perfekt ausgestatteten Multi-Media-Lab. Während es bei dem einen noch holperte, klangen die ersten kurzen Sätze bei anderen doch schon durchaus verständlich.

Maren Götz, Jahrgangsleiterin des kommenden fünften Jahrgangs, und alle anderen Lehrkräfte waren am Freitag dann auch erfreut, mit wie viel Freude und Elan die Kinder diese Gelegenheit der Schulerkundung genutzt und ihre Begeisterung geäußert hatten.

Zusammenfassend gilt: „Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit integrativem Unterricht findet offensichtlich immer wieder Interesse, Anerkennung und Zulauf. ‚Eine Schule für alle Kinder’ ist nicht nur Theorie, sondern immer wieder praktisch gelebter und erfolgreicher Schulalltag an unserer Schule.”