Am Mittwoch, 12. Dezember 2018, fuhr der 7. Jahrgang ins weihnachtliche Goslar. Auf dem außergewöhnlichen Stundenplan stand zuerst die Stadtführung durch Goslar unter dem Thema „Erlebtes Mittelalter“. Die Schüler besichtigten die Kaiserpfalz, alte Häuser aus dem Mittelalter, die Stadtmauer, das alte Hospiz und den Zwinger. Im Zwinger wärmten sich alle während des spannenden Vortrages am Holzofen, um anschließend die dort ausgestellten Waffen, Kettenhemden und Folterwerkzeuge anzufassen und zu erforschen.

 

Nach dem Treffpunkt am „Dukatenmännchen“ fuhren die Siebtklässler zum Rammelsberg und erkundeten unter der Führung eines erfahrenen Bergmanns den historischen Roeder-Stollen. Mit „Glück auf“ und einem Helm zur Sicherheit folgten alle dem Weg des Wassers durch den Berg. Fachlehrer Martin Krummel, der im 7. Jahrgang den Wahlpflichtkurs „Bergbau“ unterrichtet, ergänzte interessante Informationen über das Thema Leben als Bergmann.

Vorbei ging es an vier riesigen Wasserrädern, die für jede Gruppe mit Hilfe des Wassers in Betrieb genommen wurden. Beeindruckt von den Farben der verschiedenen Salze an den Grubenwänden, stiegen alle über eine enge Wendeltreppe noch tiefer hinein in den Berg. Hier hörten die Schüler, wie laut und unheimlich es für die Bergleute früher im Stollen gewesen war.

In einem Workshop über die Eigenschaften von Mineralien und Erze erforschten die Gesamtschüler abschließend experimentell Eigenschaften der vorliegenden Stoffe und werteten ihre Beobachtungen aus.