Goslar Am Mittwoch, 12. Dezember 2012 fuhren die 96 Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrganges der Heinrich-Roth-Gesamtschule Bodenfelde mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern ins verschneite Goslar. Auf dem außergewöhnlichen Stundenplan der vier Klassen stand zuerst eine Stadtführung durch Goslar unter dem Thema „Erlebtes Mittelalter“. Besichtigt wurden die Kaiserpfalz, einige alte Häuser aus dem Mittelalter, die Stadtmauer, das alte Hospiz und der Zwinger. Im Zwinger konnten sich alle während des spannenden Vortrages am Holzofen wärmen, um anschließend die dort ausgestellten Waffen, Kettenhemden und Folterwerkzeuge zu erforschen und anzulegen und “auszuprobieren”. Natürlich wurde dies in zahlreichen Fotos festgehalten. Die Stadtführung endete auf dem Goslarer Weihnachtsmarkt. Hier konnten alle IGS-Schüler und die mitgefahrenen Klassenlehrer eine kurze Mittagspause einlegen und sich für das nächste Abenteuer stärken.

Nach dem Treffpunkt am „Dukaten-Scheißer-Männchen“ hatte die Jahrgangsleiterin, Frau Gent-Heinrich, eine Fahrt zum Rammelsberg organisiert. Dort erkundeten alle vier Klassen unter der Führung eines erfahrenen Bergmanns den historischen Roeder-Stollen. Mit „Glück auf“ und einem Helm zur Sicherheit folgten alle Schülerinnen und Schüler dem Weg des Wassers durch den Berg. Vorbei ging es an vier riesigen Wasserrädern, die für jede Gruppe mit Hilfe von Wasser in Betrieb genommen wurden. Beeindruckt von den Farben der verschiedenen Salze an den Wänden der Grube kamen alle über eine enge Wendeltreppe noch tiefer in den Berg. Hier konnte man hören, wie laut und unheimlich es für die Bergleute früher im Stollen war. Über die steile Treppe mit 101 Stufen kletterten alle fast senkrecht wieder nach oben und freuten sich über das Tageslicht.

Nach einer verschneiten Rückfahrt trafen die Schülerinnen und Schüler gegen 18 Uhr wieder wohlbehalten an der IGS in Bodenfelde ein. Und sicherlich konnten sie Zuhause vieles von einem äußerst ereignisreichen Tag berichten.