Foto3Auch in diesem Jahr hatten sich wieder an der Heinrich-Roth-Gesamtschule aus jeder Klasse des 7. Jahrgangs Schüler gemeldet, an dem Sucht-Präventions-Projekt “Lieber frei statt high” in Uslar teilzunehmen. Vier Tage lang hatten sich Jaqueline Otto, Enis Krasniqi aus der 7a, Chelsea Marielle Reiche, Henrik Zander aus der 7b, Judith Borchert, Fabian Brückner, Michel Weiss aus der 7c und Marie Wegener und Timon Galanos aus der 7d zusammen mit Schülern anderer Schulen mit den folgenden Fragen beschäftigt: Welche Süchte gibt es? Wie / warum werden Personen überhaupt süchtig? Und wie kann man einer Sucht vorbeugen?

In der Woche vor den Osterferien war es dann soweit: Unter der Anleitung der Projektteilnehmer setzten sich nun auch ihre Mitschüler in drei Doppelstunden mit dem Thema „Sucht“ auseinander. In Gesprächen tauschten die Schüler ihr Wissen aus, sammelten Ideen, erstellten Mindmaps, beschäftigten sich in einem Rollenspiel mit dem Thema Gruppenzwang und überlegten, was ihnen persönlich dabei helfen könne, sich nicht in einer Sucht zu verlieren.

Der letzte Schultag vor den Ferien war schließlich gleichzeitig der letzte Tag des Schulprojekts. Als Abschluss war ein Besuch von Gästen aus dem Neuen Land in Amelith vorgesehen. Dieser war für die Schüler im Zusammenhang mit dem Präventionsprojekts besonders beeindruckend. Erzählten die vier Gäste doch in den vier Klassen aus ihrem Leben, ihrer jeweiligen Sucht, aber auch von dem schweren Weg ihrer Therapie. Dabei standen sie den IGS-Schülern Rede und Antwort, so dass für die Fülle der Schüler-Fragen drei Schulstunden schon fast zu kurz erschienen.

An dieser Stelle möchten wir unseren vier Gästen noch einmal unseren Dank aussprechen für ihre Zeit und ihre Bereitschaft, so offen über ihr Leben und ihre Sucht zu berichten.

In Kürze wird es noch einmal ein Treffen aller Projektteilnehmer geben. Bei dieser Gelegenheit werden dann alle Teilnehmer über die Durchführung des Projekts und ihre Erfahrungen berichten. So wird es möglich sein, dass das Projekt im nächsten Jahr von diesen Erfahrungen und Ideen profitieren kann. Und auch dann werden wieder Schüler des 7. Jahrgangs der Heinrich-Roth-Gesamtschule teilnehmen.